• AVATAR
    INFORMATIONEN


    USERTITEL:
    dass diese Welt Nicht zusammenfällt
    REGISTRIERT SEIT:
    01.09.2016
    GEBURTSTAG:
    Nicht angegeben
    STATUS:
    Offline
    LETZER BESUCH:
    19.11.2017, 21:20
    BEITRÄGE:
    321, davon 51 im Inplay
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    THEMEN:
    10
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    Judas Thatcher ist momentan abwesend. Grund: Abschlussprojekt - bin schon die letzten Wochen recht unaktiv gewesen, sorry. Das wird sich wohl auch noch was ziehen. .____.
    Abwesend seit: 06.11.2017 — Abwesend bis: 04.12.2017

    SPITZNAME:
    Kathi
    PUNKTE:
    330.00
    PRIVATE NACHRICHT:
    PN schicken
    EMAIL:
    Email verschicken
    ABZEICHEN:
  • ALLGEMEINESMAGISCHES
    NAME:
    Judas Cosmo Thatcher
    ALTER:
    32 Jahre
    GEBURTSTAG:
    10.05.1984
    GESCHLECHT:
    Männlich
    WOHNORT:
    Marble City
    BLUTSTATUS:
    Halbblut
    ZAUBERSTAB:
    Flammenbaum, Haar eines Rougarus, 12 Zoll, elastisch
    PATRONUS:
    (besitzt keinen)
    BESONDERHEITEN:
    Legilimentik
    CHARAKTERFAMILIE
    EIGENSCHAFTEN:
    "WATCHING YOU FAIL SPECTACULARLY GIVES ME SO MUCH JOY."
    Am liebsten würde ich bloß über mein Wesen reden, bevor ich meinen Unfall hatte. Heute? Nun, ich denke nicht, dass auch nur irgendwer in meinem Umfeld ein Interesse an einem derartigen Menschen wie mir besitzt. Damals schätzte ich Selbstbewusstsein ziemlich und ich kann noch bis heute mit diesen stillen Menschen nichts anfangen, wenn ich ehrlich sein soll. Und auch generell, ich suchte mir meine Freunde ganz gerne aus. Ob jetzt im Bezug auf ihren Status, wie ich schon mehrmals erwähnt hatte (und wie es auch meistens ist), oder eben doch auf ihr Aussehen, ihre Einflüsse… ja, ich denke mir, da spielt der Charakter meines Vaters schon eine gewisse Rolle! Generell kann ich es nicht leiden, wenn man mich mit ihm vergleicht. Wie schon vor kurzem gesagt, haben wir nicht die allerbeste Beziehung zueinander und laut Maria liegt dies an unserer großen Ähnlichkeit. Große Ähnlichkeit? Das kann ich nicht nachvollziehen! Natürlich gibt es die eine oder andere Überschneidung, wie zum Beispiel den innewohnen Beschützerinstinkt oder den leichten Wahn zur Zwangskontrolle, aber… dennoch, das gibt niemandem einen Grund, mich mit meinem Vater vergleichen zu müssen.
    Dann wäre wohl noch zu sagen, dass ich nichts von Teamwork halte. Quodpot mal ausgeschlossen. Denn ich habe schon das Gefühl, dass ich ein Einzelkämpfer bin. Ich verlasse mich wirklich lieber auf mich selbst - denn dann weiß ich auch, dass es richtig und vor allem unverbesserlich ist (denn ja, das war ich auch!). Sollte allerdings doch jemand mal auf die Idee kommen mir zu helfen, obwohl er eigentlich ganz genau wissen müsste, dass ich darauf zum ersten nicht angewiesen bin und es zum zweiten auch gar nicht sein will, dann kann das doch schon zu Misstrauen bei mir führen. Welches im Übrigen auch ziemlich schnell entstehen kann, ja so ist das nun mal mit mir. Deswegen zähle ich die meisten meiner positiven Bekanntschaften auch eher zu guten Bekannten und nicht zu Freunden. Das ist eher ein sehr gut ausgewählter Kreis von Menschen. Man sollte sich wirklich geehrt und geschätzt fühlen, dass man sich als einer meiner Freunde zählen kann. Ernsthaft. Aber ich weiß nicht recht, ob das heute noch eine große Rolle spielt - schließlich habe ich wohl die meisten Menschen die mir nahe standen vergrault und bemühe mich nun wirklich nicht, dies zu ändern. Lieber versauer ich in meiner kleinen Wohnung und versuche, einfach keinen wirklich in meine Nähe zu lassen. Ich frage mich noch bis heute, wie Miss Anderson aus der Apotheke das anscheinend übergangen hat bei mir.
    Manipulativ zu sein ist eine Stärke, oder? Wobei das vielleicht auch wirklich Ansichtssache ist. Ich weiß es ja auch nicht. Jedenfalls hat es für mich persönlich definitiv positive Aspekte und Vorteile. Welche das sind kann sich ja wohl jeder genau vorstellen und heutzutage muss man wirklich sehen wo man bleibt. Ich meine, die Zeiten ändern sich, das hat wohl auch der Letzte unter euch gemerkt. Eine wichtige Sache, die man sich bei mir noch unbedingt merken sollte ist, dass ich ein totaler Morgenmuffel (wie ich dieses Wort hasse!) bin und man damit definitiv nicht seine Späße treiben sollte. Ich bin zwar sowieso schon oft ein wenig launisch, aber an neunzehn von zwanzig Tagen sollte man mich lieber erst nach dem Mittag ansprechen. Frühestens. Am besten sogar noch später, nur so, um sicher zu gehen. Das würde dein Leben, meins und auch insgesamt das gesamte Leben aller wohl lieber bevorzugen.
    Deswegen bin ich auch ziemlich unausstehlich - noch mehr als sowieso schon immer -, wenn die Trainings früh morgens angeordnet werden. Jaja, damit konnte man mir ganz viel Böses. Und meine sonstigen Hobbys? Flöte, lesen, Schach und Kreuzworträtsel lösen, natürlich! Nein, mal völlig unter uns: Im Moment versuche ich einfach nur, jeden Tag irgendwie rum zu bekommen. Ich versuche mich sehr in meine neue Arbeit einzufühlen und studiere Kräuter und Pflanzen. Dementsprechend sieht mittlerweile auch mein Bücherregal aus. Früher habe ich immer wieder ein Auge auf die Mädchen geworfen, selbstverständlich. Aber meine letzte Freundin habe ich ca. ein Jahr nach meinem Unfall verloren. Sie meinte, sie könnte das alles nicht mehr. Mein Pessimismus wäre nicht auszuhalten und es würde sie zerfressen. Na da erspare ich mir doch gleich weitere Beziehungen. Und für Liebschaften? Nun, dafür musste man vielleicht mal mehr unter Leute gehen, was?
    VORLIEBEN:
    Quodpot » Oberflächlichkeit » Zaubertränke » Freiheit » Konflikte » Streitereien » Kräuter » Kälte » Schnee » seine Ruhe » hübsche Frauen » gute Lektüren «
    ABNEIGUNGEN:
    » Wahrsagen » Squibs » Muggel » Kitsch » verlieren » Insekten » Patroni » Regen » Tee » Legenden » Fehler eingestehen » nervige Menschen » Verbote & Regeln » Einschränkungen » Vertrauen aufbauen » kindisches Verhalten «
    WUSSTEST DU SCHON, DASS ...?
    ... Judas ehemaliger Quodpot-Spieler bei den MANHATTAN MANIACS ist und jahrelang sehr gut betucht gelebt hat?
    ... er einen heftigen Unfall erlebt hat und nun seit mehreren Jahren seinem Beruf nicht mehr nachgehen kann?
    ... ein hinkendes Bein mittlerweile zu seinem Markenzeichen geworden ist, da das Bein einfach nicht richtig zusammenwachsen will?
    ... von seinem Geld nicht mehr viel übrig ist und er nun in ärmlichen Verhältnissen lebt?
    ... Judas meist zurückgezogen lebt und kein Interesse mehr am Leben außerhalb hat?
      WEITERE FAMILIENMITGLIEDER:
      EPHRAIM THATCHER; EINUNDSECHZIG JAHRE ; ZAUBERER & EHEM. HORNED SERPENT; FEDERAL BUREAU OF DOMAGICAL SECURITY
      Darf ich vorstellen? Mein Dad. Er ist wahrhaftig nicht mehr der Jüngste, das gebe ich zu und auch seine Vorstellungen und Einstellungen entsprechen ganz und gar nicht mehr denen von heute. Ich meine damit auch Dinge wie Zwangshochzeiten - also definitiv übertrieben und ich bin froh, dass er das weder bei mir noch bei meiner Schwester umgesetzt hat. Ich glaube es hakt bei ihm, ernsthaft. Judas Cosmo Thatcher lässt sich doch nicht einfach ohne seine eigene Zustimmung vermählen. Zudem kenne ich das Mädchen ja noch nicht mal! Also nein, da ist definitiv eine Fehlanzeige. Wäre ja auch wirklich zu schön um wahr zu sein… Nein, ignoriert man mal diese Sache und, dass mein Dad ziemlich besitzergreifend und bestimmend (anscheinend Eigenschaften, die ich von ihm geerbt habe) ist, kann man mit ihm zusammenleben. Aber ehrlich? Ich glaube auch, dass ich so langsam alt genug bin, um auf mich selbst aufzupassen. Da brauche ich nicht mehr unbedingt einen Vater, der mir den roten Teppich ausrollt im Leben. Dennoch hielt er absolut nichts von meinem damaligen Beruf und ich denke, dass auch dies der Grund ist, weswegen ich heute keinen Kontakt mehr zu ihm habe. Wer mir das Leben schwer machen will, der fliegt raus.

      EBONY THATCHER (GEB. PRIDHAM) ; NEUNUNDFÜNFZIG JAHRE ; HEXE & EHEM. HORNED SERPENT ; JOURNALISTIN BEIM CHIGNON
      Ausgeglichen. Kühl. Distanziert. Das wären wohl die besten Worte, um meine Mutter zu beschreiben. Auch wenn man es vielleicht nicht für möglich hält, aber ich kam mit ihr bei weitem besser aus, als mit Dad. Vielleicht ist der Grund dafür, dass sie mich generell eher in Ruhe ließ und mir vielleicht höchstens bei der Berufswahl in die Quere kam? Eigentlich dachte ich, dass ihre Worte 'Mach das, was du möchtest' ernst gemeint seien. Da hatte ich mich anscheinend getäuscht gehabt. Doch eine Besonderheit gibt es bei ihr doch noch zu nennen: Sie ist nicht völlig reinblütig. Bei ihr handelt es sich um ein dreiviertelreinblut. Ja, das gibt es wirklich! Ihr Dad war ein Halbblut, ihre Mutter ein Reinblut - soll heißen, ich bin ganz entfernt mit den Boots verwandt. Das ist mir zwar nicht sonderlich wichtig, aber da diese Reinblutfamilien mittlerweile zu einer echten Besonderheit geworden sind in unserem Land wollte ich es dann doch mal erwähnen.

      MARIA HARPER THATCHER ; SECHSUNDZWANZIG JAHRE ; HEXE & EHEM. WAMPUS; STELLV. ABTEILUNGSLEITERIN IM FINANZBÜRO DES MACUSA
      Mein allerliebstes Schwesterchen, darf ich vorstellen? Ja, sie ist mir wirklich ans Herz gewachsen, man kann es sich wohlmöglich kaum vorstellen. Sie achtet auf ihren Status im Bezug auf das Gerede von anderen sehr genau und manchmal möchte man meinen, dass sie das alles sogar ein bisschen ernster nimmt als ich damals. Doch Maria lebt darin vollkommen auf. Erschreckend? Ich weiß es ja auch nicht… vielleicht noch nicht, aber sollte sich dieser Wahn steigern, müsste ich eventuell wirklich nochmal ein Wort mit ihr reden. - Bedenke man die Tatsache, dass ich auch zu ihr seit mehreren Jahren keinen Kontakt mehr habe. Wenn es um Privates geht, waren wir recht offen untereinander. Vermutlich ist sie auch mit der einzige Mensch in meinem Leben, der so viel über mich weiß. Ich kann mir sicher sein, dass die Geheimnisse auch wirklich bei ihr bleiben und nicht an die Öffentlichkeit dringen und genau das gleiche kann sie auch von mir erwarten. Dafür, dass wir Geschwister sind, verstehen wir uns einigermaßen gut. Sie ist auch nicht unbedingt kindisch sondern recht reif für ihr Alter. Weiß, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und besitzt die Eigenschaft, sich zu benehmen und nicht albern herum zu kichern, wenn es unangebracht ist. Nebenbei ist vielleicht aber noch zu erwähnen, dass sie einer meiner Ex-Freundinnen verdammt ähnlich sieht, finde ich jedenfalls und es gab genügend andere, die diese Meinung teilen. Ob Zufall oder nicht, keine Ahnung. Aber eins sollte wohl gesagt werden: Und zwar, dass ich mir meine Bezugspersonen nicht nach dem Aussehen aussuche. Wer mir - oder aber auch Maria! - sowas unterstellt, wird merken, dass ich meine Rolle als großer Bruder sehr ernst nehme. Umso größer ist eigentlich die Schande, dass ich keinen Kontakt zu ihr aufgebaut habe. Vermutlich weil ich nicht will, dass sie mich so sieht. In meiner schäbigen Bude und keiner wirklichen Perspektive für die Zukunft. Immerhin ist sie stellvertretende Abteilungsleiterin von irgendwas im MACUSA. Da kann ich nicht mithalten.
      SCHULISCHES/BERUFLICHESSONSTIGES
      BERUF:
      Apotheker (Ausbildung)
      SPITZNAME:
      Kathi
      ÜBER 18?
      Ja
      ANGEWORBEN VON:
      -
      WEITERGABE:
      Nein
      AVATARPERSON:
      Rheon, Iwan
      VERGANGENHEIT
      DIE ERSTEN SCHRITTE Ich frage mich wirklich, wieso es interessant sein sollte zu wissen, wie ich mein Leben verbracht habe. Aber da ich hier sowieso am kürzeren Hebel sitze, werde ich vermutlich sowieso keine Chance haben mich zu wehren, hm? Gut, alles begann - wie bereits erwähnt - im Mai 1984 und ich war das erste Kind der Familie Thatcher. Der Nachwuchs ließ nur etwas auf sich warten und Maria stieß dazu. Und bevor gefragt wird: Nein, meine Eltern sind nicht besonders religiös. Wegen Judas und Maria, ne? Sie behaupten beide, dass ihnen das gar nicht aufgefallen war. Ja… genau. Wer es glaubt, wird selig. Pff, schlechter Wortwitz von meiner Seite aus. Wir sind nicht in einen Non-Maj-Kindergarten gegangen. Betreut wurden Maria und ich dafür von einem Kindermädchen. Sie war gerade aus Ilvermorny draußen - von der Schule wussten wir natürlich alles - und machte diesen Job jetzt ein bisschen nebenberuflich. Und auch der Gang in eine Non-Maj-Schule wurde uns irgendwie verwehrt. Gleicher Grund wie beim Kindergarten: Meine Eltern wollten, dass wir so schnell wie möglich mit Magie und magischem Unterricht in Berührung kamen. Dafür kam ein Privatlehrer zu uns. Ja, von allem absolut nur das Beste! Und nein, keiner von uns beiden war ein wirklicher Überflieger. Du merkst, dass ich kein wirklicher Fan von Schule war, was sich dann jedoch in Ilvermorny änderte. Verständlich, oder?
      Es war zwar schon von Anfang an klar, dass ich auf diese Schule gehen würde, doch als ich vier Jahre war, zeigten sich zum ersten Mal meine magischen Fähigkeiten. Ich war schon damals sehr leicht zu reizen und als es wieder einen Moment gab, in dem mir alles gegen den Strich ging, ließ ich das gesamte Regal mit Vasen hinunter krachen. Also… jede fiel einzeln runter. So ist es vermutlich verständlicher. Das Scherbenmeer hatte meine Mutter schockiert, doch was hätte ich schon großartig machen sollen? Ich meine, bei kleinen Kindern war die Magie schließlich noch unkontrolliert und ja. Pech eben für meine Mutter. Ich sagte ja schon eben, dass man mich lieber nicht wütend machen sollte.

      VENI VIDI VICI Ilvermorny war definitiv mein Revier, wenn man es mal so trocken ausdrücken kann. Wohl fühlte ich mich hier nicht unbedingt, aber nachdem ich in Wampus eingeteilt worden war - selbstverständlich, wo denn auch sonst, außer eventuell in Horned Serpent? -, hatte ich schnell herausbekommen, wie ich mir die Stricke und Bahnen zurechtbiegen kann, um hier irgendwann mal ganz groß rauszukommen. Vom Beliebtheitswert, versteht sich. Nach der Schule, so wusste ich schon damals, wollte ich auf jeden Fall etwas mit Quodpot machen. Ich war nämlich, ohne jetzt angeben zu wollen, einer der besten in meinem Jahrgang auf dem Besen und meiner Meinung nach wird man zum Fliegen auch geboren. Entweder man kann es, oder man kann es nicht. Ein Mittelmaß gibt es nicht und lernen kann man es ganz sicherlich auch nicht. Allein deswegen gefiel es mir in Ilvermorny damals umso mehr. Natürlich, das Schloss war überwältigend und der Unterricht ließ mich mit den Jahren immer mehr aufblühen, es ließ sich irgendwie alles bewerkstelligen. Als hätte ich auch etwas anderes von mir erwartet. Allerdings war dieses Thema der Berufswahl ein Grund für meine Eltern, mir plötzlich nicht mehr so gut gesinnt zu sein. Aber mehr dazu später. Im Laufe der Jahre fand ich auch wirklich mehrere gute Freunde. Man merkt also, dass ich damals das genaue Gegenteil von heute bin. Aber ich denke, dass das auch einigermaßen verständlich ist, oder?

      HOCHMUT... Es verlief genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Nach meinem recht guten Abschluss wurde ich Teil einer recht unbedeutenden Quodpot-Mannschaft. Aller Anfang ist schwer. Allerdings war dies ein absoluter Dorn im Auge meiner Eltern. Sie hatten geglaubt gehabt, dass ich eine wichtige Person im MACUSA oder dergleichen werde, aber da machte ich ihnen wohl einen Strich durch die Rechnung. Mein Zeugnis war ziemlich gut, mir hätten vermutlich wirklich viele Türen offen gestanden, aber ich wollte auch einen Job, den ich liebe. Sie glaubten, das wäre bloß ein dummer Traum eines kleinen Jungens, aber damit hatten sie unrecht. Mit den Jahren wurde ich immer besser und in den besseren Mannschaften der 1. Liga auch immer bekannter. Für welche Mannschaften ich während meines Aufstiegs flog, ist heute nicht mehr wichtig, doch zuletzt spielte ich über sechs Jahre bei den MANHATTAN MANIACS im Offense. Doch je berühmter ich wurde, desto mehr entfernte ich mich von meiner Familie. Ich hatte weitaus genug Geld zum Leben und zog aus in eine eigene Wohnung. Zu dieser Zeit war ich auch auf ständiger Affären- und One-Night-Stand suche. Etwas, was ich heute schon lange nicht mehr hatte. Damals konnte mir eine langbeinige hübsche Hexe schnell mal den Kopf verdrehen und ich sie in mein Bett bringen. Doch keine Details, ja? Die Klatschpresse hat vermutlich genug darüber verbreitet. Ich stritt mich heftig mit meinen Eltern und schwor ihnen, dass ich ab nun kein Teil mehr ihres Lebens sein würde. Das war kein besonders kluger Schachzug, wie ich heute weiß. Denn mittlerweile bin ich definitiv auf Hilfe angewiesen. Nach relativ erfolgreichen Jahren als Quodpot-Spieler passierte plötzlich das Schlimmste, was wohl nur passieren kann. Es war ein Finalspiel gegen eine rivalisierende Mannschaft. Wir lagen knapp vorne, als plötzlich einer der gegnerischen Spieler (wie ich nun weiß) einen Fluch auf mich schoss und genau mein rechtes Bein traf. Ich fiel vom Besen, donnerte gen Boden und lag anschließend lange im Krankenhaus. Die Heiler hatten ganz schön Mühe, die Verletzungen wieder zu heilen, doch an meinem Bein scheiterten sie. Man durfte nicht meinen, dass dies mit die besten Heiler im Land waren. Doch was auch immer dieser Kerl damals auf mich schoss, lässt sie noch bis heute rätseln. Dank ihm durfte ich mein Leben nun humpelnd verbringen und ich war nicht mehr in der Lage, meinem Beruf nachzugehen. Ein heftiger Schlag in mein Gesicht.

      ... KOMMT VOR DEM FALL Ich konnte auch nicht als Trainer bei der Mannschaft bleiben. A fehlte mir das Talent dazu und B schaffte ich es psychisch nicht mal, zu ihren Spielen zu gehen. Ich fiel negativ auf durch Provokation und Beschimpfungen, was wohl die letzten Nachrichten über mich in der Presse waren. Mit gesenktem Haupt verließ ich den Sport und schloss mich von der Außenwelt ab. Es dauerte nicht lang, bis ich meine Wohnung nicht mehr halten konnte, da ich nicht viel meines Geldes gespart hatte und musste mich nach etwas günstigerem umsehen. Dies entpuppte sich als ein schäbiges und kleines Loch in Marble City. Nach gut einem halben Jahr entschied sich auch meine momentane Freundin dafür, zu gehen. Sie meinte, es würde sie verfressen, dass ich einen solchen Hass auf das Leben entwickelt hatte und mich nur noch in Selbstmitleid badete. Anstatt Verständnis für mich aufzubringen, ließ ich sie gehen. Sie war die letzte Dame, die seit dem über meine Türschwelle getreten ist. Selbstverständlich hätten meine Eltern mich aufgefangen, doch ich konnte ihnen diesen Triumph nicht geben - nicht, nach meinen Worten zu ihnen.
      Doch lange konnte ich mich nicht in der Arbeitslosigkeit suhlen. Denn auch wenn ich meinen Lebensstandart sehr zurückgeschraubt hatte, gab ich Geld aus. Ich bewarb mich als Verkäufer und Berater im Healthy & Sport in Marble City, doch der Besitzer sagte mir entschieden, dass er mich mit meinem Hintergrund nicht nehmen konnte. Die Tatsache, dass ich ein ehemaliger Spieler war, fand er hervorragend - doch mein loses Mundwerk und meinen schlechten Ruf, den ich mir damit geschafft hatte, konnte er nicht unterstützen. Natürlich, als ob ich seinem Laden geschadet hätte... doch ich konnte nicht lange rasten, ich benötigte Geld!! So geschah es, dass Miss Anderson eine Annonce in die Zeitung setzte, auch welche ich mich meldete. War ich zu Beginn noch Aushilfe in der Apotheke so bot sie mir vor zwei Jahren eine feste Stelle an. Selbstverständlich war ich nun Auszubildender, doch auf Grund meiner Wut über diese Bezeichnung bei meinem Alter nahm sie das Wort eigentlich nie in den Mund. Besonders viel verdiene ich noch immer nicht, doch ich kann meine Wohnung halten und mir Essen kaufen. Was anderes darf ich wohl auch nicht mehr erwarten.
      Das letzte Jahr verbrachte ich mit dem Studieren von Pflanzen und Kräutern und irgendwann dann auch mit der Kunst der Legilimentik - wie genau weiß ich gar nicht mehr aber es reizte mich sehr, ja durchaus. Dieses Gefühl von Überlegenheit den anderen gegenüber. Ich wusste, dass ich auch ohne auskommen würde, ja, aber dennoch gefiel mir die Idee, es zu beherrschen, ziemlich gut. Es kostete unfassbar viel Kraft und Zeit und förderte meinen Gram eigentlich nur. Ich war müde und erschöpft, wollte aber gleichzeitig weitermachen. Bis heute kann ich nicht sicher sagen, ob man es alleine genau so gut erlernen kann wie mit einem Lehrer, doch dieser war mir nicht vergönnt.


    • Beziehungen
      Familienbande
      Keine Einträge vorhanden!
      Liebschaften
      Keine Einträge vorhanden!
      Freundschaften
      Schulfreund
      33 Jahre | No-Maj-stämmig
      |
      Gute Bekannte und Mitbewohner
      28 Jahre | No-Maj-stämmig
      | keine Angabe
      Bekanntschaften
      Bekannte
      27 Jahre | Halbblut
      |
      Flüchtige Bekannte
      17 Jahre | Halbblut
      Wampus | 7. Klasse
      Bekannte
      16 Jahre | Halbblut
      Pukwudgie | 5. Klasse
      Bekannte
      23 Jahre | Halbblut
      |
      Bekannte
      19 Jahre | No-Maj-stämmig
      | keine Angabe
      Feindschaften
      Ungemocht & Privatschülerin
      16 Jahre | Halbblut
      Thunderbird | 6. Klasse
      Unfassbar, dass mich diese kleine Göre damals erpresst hat. Aber recht hat sie schon - hab definitiv keinen Bock darauf, dass die MACUSA plötzlich vor meiner Tür steht. Jedenfalls will sie, dass ich ihr Legilimentik beibringe - dummes Ding. Schafft sie ohnehin nicht. Aber da sie mir Dragots im Tausch dazu gibt, kann ich mit dieser Zeitverschwendung leben.
      Sonstige
      Keine Einträge vorhanden!

    • SZENENGESUCHE
      Aktive Szenen (0)
      Keine Szenen derzeit oder keine Leseberechtigung.
      Beendete Szenen (10)
      I said no one has to know what we do
      abends • Gassen in Marble City
      Surprising thank-you-dinner for an old friend
      05.11 | Ayden & Tabitha & Judas | Tabithas Haus
      I came to win, to survive, to prosper, to rise To fly
      JUDAS THATCHER & MAXINE FRASER • 3. NOVEMBER 2016 • MITTAGS • HEALTHY & SPORT
      Here I stand helpless and left for dead
      26.09 | Judas & Tabitha | spät abends | Judas' Wohnung
      Can you stand up or will you just fall down?
      09.11 | Judas & Ava | Apotheke
      You will be the one who cannot talk
      JUDAS THATCHER & FAUVE HADAD • 17. SEPTEMBER 2016 • MORGENS • JUDAS' WOHNUNG

      Von Natur aus ziemlich stur bist du nicht klein zu kriegen


      Mit dem Ticken deiner Uhr wächst auch dein Mangel an Struktur
      Schwester • Familienzusammenführung?

      And though the road is long
      Apothekerin • Chefin

      QUESTS
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