• AVATAR
    INFORMATIONEN


    USERTITEL:
    HOW BAD DO YOU WANT IT?
    REGISTRIERT SEIT:
    19.01.2017
    GEBURTSTAG:
    Nicht angegeben
    STATUS:
    Offline
    LETZER BESUCH:
    16.11.2017, 01:25
    BEITRÄGE:
    183, davon 22 im Inplay
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    THEMEN:
    9
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    Creighton Daniels ist momentan abwesend. Grund: Laptop kaputt. Unbestimmte Zeit.
    Abwesend seit: 27.10.2017 — Abwesend bis: 31.12.2017

    SPITZNAME:
    Ilma
    PUNKTE:
    140.00
    PRIVATE NACHRICHT:
    PN schicken
    EMAIL:
    Email verschicken
    ABZEICHEN:
  • ALLGEMEINESMAGISCHES
    NAME:
    Creighton Daniels
    ALTER:
    33 Jahre
    GEBURTSTAG:
    12.03.1983
    GESCHLECHT:
    Männlich
    WOHNORT:
    Boston
    BLUTSTATUS:
    No-Maj-stämmig
    ZAUBERSTAB:
    13 ½, Rougarus Haar, Sumpfkiefer
    PATRONUS:
    (besitzt keinen)
    CHARAKTERFAMILIE
    EIGENSCHAFTEN:
    Creighton lässt sich am besten als Janusköpfig beschreiben. Mal behauptet er, er hätte nur Schwächen, sei ein totaler Verlierer und trägt trübe Gedanken mit sich. Dann aber, manchmal nur einen Tag später, ist er der King des Ganzen und es fällt ihm schwer auch nur eine einzige Schwäche aufzuzählen. Er ist zwar ein guter Zuhörer, jedoch ein absolut schlechter Kummerkasten - zumindest dann, wenn man ernstlich erwartet dass er einem mit Rat und Tat zur Seite steht. Creighton hasst Heulsusen, in seinen schlechten Phasen also auch sich selbst. In Selbsthass ist er wirklich gut, doch zeigt er diese Seite an sich maximal einer Hand voll Menschen nämlich den engsten Vertrauten. Viele glauben ihn gut zu kennen, in Wirklichkeit aber kratzen eben jene die sich damit rühmen meist nur an der Oberfläche. Es ist es gar nicht so einfach ihn gänzlich zu durchschauen, doch im Allgemeinen ließe sich zusammenfassen dass er ein sehr gewaltbereiter Sturkopf ist der schon in der Grundschule viel zu blöd war um sich für den Job als Konfliktlotsen zu qualifizieren. Davon mal abgesehen, hat er auch absolut kein Interesse an Problemlösungen, denn Creighton liebt Krawall und Remmi Demmi. Er steht drauf, der Mittelpunkt einer Schlägerei zu sein und findet sich selbst mit blutiger Nase viel attraktiver als ohne. Das würde ihm viel mehr Tiefe verleihen und mehr Respekt einbringen. Tatsächlich hat Creighton ein großes Problem mit Respektspersonen, möchte jedoch natürlich mit Respekt behandelt werden. Nix da, wie du mir so ich dir - ihm kommt selten etwas nettes über die Lippen und wenn, dann will er einen nur ins Bett kriegen oder irgendeinen anderen Profit daraus schlagen. Weiß man das aber nicht (und wie bereits festgestellt kennen ihn nur wenige wirklich gut), könnte man glatt glauben er spräche die Wahrheit. Er ist ein überzeugender Lügner dessen Nase, wäre er Pinocchio, bereits mehrmals um die Welt gewachsen sein müsste. Ob Geheimnisse eines sogenannten Freundes bei ihm sicher sind, ist und bleibt eine offene Frage. Er selbst würde sagen, es kommt darauf an ob sich die Mühe der Verbreitung des Geheimnisses irgendwie lohnt. Gehört man jedoch zu der Hand voll Menschen die er mag (nun gut, eventuell sind es doch zwei Hände voll - mögen heißt dennoch nicht gleich vertrauen fassen müssen, nicht wahr?!), kann man sich sicher sein dass er das Geheimnis mit ins Grab nimmt - im wahrsten Sinne des Wortes. Loyal ist er nicht vielen gegenüber, doch wenn, dann auch bis zum bitteren Ende. Wie ein Fakir auch, hat Creighton sich im Laufe der Jahre angeeignet, mit bestimmten Schmerzen umzugehen (die typischsten einer Schlägerei). So kann er sich in jeden erdenklichen Kampf befördern ohne Angst vor den Schmerzen zu haben, die einen in der eigenen Gewaltbereitschaft doch nur hindern da man insgeheim hofft dass das Gegenüber sich einem anpasst. Obwohl Creighton ein wirklich egoistischer Mensch ist der den anderen scheinbar nichts Gutes gönnt, ist er doch fähig zu lieben und ist sogar im Besitz einer romantischen Ader. Diese allerdings gehört zur Sorte Schlupfader und kommt eher selten zum Vorschein. Die meiste Zeit liebt er es, angehimmelt, angeschmachtet und vor allem gebraucht zu werden - und da kommen wir zur netten Seite. Ist Creighton mit jemandem in einer Beziehung, lechzt er nach Situationen die er zu seinem Vorteil nutzen und sich dem Partner gegenüber Beweisen kann. Das Telefon funktioniert nicht mehr richtig? Das Auto pfeift aus dem letzten Loch? Ein eingeschlagenes Fenster oder ein Rohrbruch und der ganze Keller steht unter Wasser? Es gibt keine Herausforderung derer er sich für seine Herzdame (oder den Herzbuben) nicht annehmen und solange daran arbeiten würde, bis er das Problem behoben hätte. Und wenn das heißt, dass er im Fall eines defekten Gerätes einfach ein identisches nochmal neu kauft und behauptet, er hätte es repariert. Alles um zu zeigen, wie toll er ist und wie liebevoll fürsorglich er sein kann. Hat man sich eine Erkältung eingefangen, verwöhnt er einen zwar nicht mit selbstgekochter Hühnerbrühe aber er weiß wo und wie er sie sich zu jeder erdenklichen Stunde besorgen kann. Und überhaupt, wo nimmt der Kerl all seine Beziehungen her, die ihm gefühlt alles ermöglichen? Klar stößt er auch Mal auf geschlossene Läden, verreiste Bekannte oder geizige Dealer doch mal ehrlich, würde jemand wie Creighton Schwächen offen zugeben? Niemals! Er ist Mister Perfect und wenn nicht, tut er eben alles dafür. Auch Mal eine Straßenkatze stehlen, sie ins Haus setzen und behaupten sie hätte das Ladekabel angefressen. Kommt doch keiner auf die Idee dass er es manipuliert hat um heldenhaft ein neues zu besorgen! Ja, ja, so ganz fair spielt Creighton eigentlich nie. Er ist sich selbst eben doch der nächste und bei aller Liebe, es wird immer so bleiben. Egal wie gut er darin ist, seine Partner zu umschmeicheln und ihnen das Gefühl zu geben sie wären ihm der wichtigste Mensch der Welt… oder ist es doch so und er behauptet nur so ein Arschloch zu sein um sich selbst vor eventuellen Rückschlägen zu schützen? Er will auf keinen Fall am Ende als Verlierer dastehen. So viel ist schonmal sicher.
    VORLIEBEN:
    Lange feiern und lange schlafen, Fast Food jeglicher Kontinente und Snacks, schnelle Autos und gefährliche Stunts, Magie, Explosionen und Feuer, Actionfilme, schwarzer und brühend heißer Kaffee, Herausforderungen, Aufsehen erregen
    ABNEIGUNGEN:
    Weicheier und Perfektionisten, kalter Kaffe, Regeln, Smalltalk und Falschheit, ohne Musik sein, Weihnachten und Thanksgiving, Schnulzen
    WUSSTEST DU SCHON, DASS ...?
    ... Creighton reiten kann?
    ... er Pferde und all ihre magischen- als auch nicht-magischen Verwandten mag?
    ... sein absoluter Favorit aber Thestrale sind?
    ... er mehrere Tattoos hat, darunter auch ein stilisierter Thestral?
    ... er ziemlich gut zeichnen kann?
    ... er einmal eine Beziehung mit einem Mann führte?
    ... dazu jederzeit stehen würde, es jedoch kaum einer weiß weil er keinen Sinn darin sieht, damit hausieren zu gehen?
    ... jedem der deswegen ein Fass aufmacht die Leviten liest?
    ...er keine Scheu vor Gewalt hat, sie sogar regelmäßig proviziert?
    ... er eine ziemlich saubere Handschrift hat?
    ... ihn nur wenige andere Meinungen wirklich interessieren?
    ... er Smalltalk erstaunlich gut beherrscht und er Informationen über so ziemlich jeden sammelt? Wer weiß was davon man nochmal für sich nutzen könnte...
    ... sein Frauenverschleiß enorm ist?
    ... er sich als ziemlich abgefuckt sieht, aber genau das mag. Anders wäre ja langweilig!
    ... er ein verdammt guter Reinblut Ideologe wäre, wäre er kein Schlammblut?
    ... er die Wahl zwischen Wampus und Thunderbird hatte, sich für letztes entschied weil er das Tier "viel cooler" fand?
    WEITERE FAMILIENMITGLIEDER:
    Ziehmutter Amanda Daniels, geb. Herford, 52 Jahre, Kinderärztin, No-Maj
    »Ich habe Amanda noch nie eine Mutter genannt. Sie war für mich immer die Freundin meines Vaters, ich vielleicht auch schon zu alt als sie zu uns stieß. Da war ich 14. Am Anfang kam sie damit klar, doch mit der Zeit ging es ihr an die Nieren dass ich sie behandelte wie einen Gast auf der Durchreise statt wie ein vollwertiges Familienmitglied. Aufgelöst ist sie zu meinem Vater gerannt, der aber hat sie nicht getröstet sondern nur gesagt dass sie mich nicht dazu zwingen könne sie als Mutter zu sehen. So ein Pech aber auch. Eine Zeit lang hatte ich meine Ruhe vor ihr, bis sie anfing mich bestechen zu wollen. Immer und immer wieder. Noch heute versucht sie zu mir durchzudringen aber das kann sie vergessen.«

    Vater: Dalton Richard Daniels, 49 Jahre, Bänker, No-Maj
    »Von ihm habe ich mir so ziemlich alles abgeguckt was nur ging. Früher empfand ich Dad als alt, wie wahrscheinlich jedes Kind seine Eltern auch. Doch irgendwann wendete sich das Blatt und ich musste feststellen dass 16 Jahre Altersunterschied gar nicht so immens waren. Inzwischen ist er mir mehr ein Freund als ein Vater.«

    Halbbruder: Rick Blair, 26 Jahre, Unbekannt
    »Wahrscheinlich hätte unser Vater keines seiner unehelichen Kinder bei sich aufgenommen, wenn beide Frauen nicht beide gestorben wären. Rick und ich lernten uns kennen als ich mit 10 Jahren (also 3 Jahre nach dessen Geburt) zu unserem Vater kam. Ich habe so also seine ganze Kindheit mitbekommen und kann mir ein Leben ohne ihn einfach nicht mehr vorstellen. Er trägt so viel von Vater und mir in sich, die Familie kann er gar nicht leugnen.«

    Halbschwester: Gaya Burnet, 18 Jahre, Thunderbird
    »Gaya steckt voller Überraschungen - und Parallelen zu Dad und uns Brüdern. Es wäre sicherlich schön gewesen, wäre sie auch bei uns aufgewachsen.«

    Mutter: Anne Hitchcock, mit 25 Jahren verstorben, ehemalige Jobberin, No-Maj
    »Sie war nicht perfekt, weder als Frau noch als Mutter, aber sie war bestrebt darin mir die beste Mutter der Welt zu sein und das rechne ich ihr hoch an. Ich liebe und vermisse sie wirklich sehr.«
    SCHULISCHES/BERUFLICHESSONSTIGES
    BERUF:
    Arbeitslos
    SPITZNAME:
    Ilma
    ÜBER 18?
    Na aber sicher doch!
    ANGEWORBEN VON:
    keine Angabe
    WEITERGABE:
    Nein und Nein
    AVATARPERSON:
    Stan, Sebastian
    VERGANGENHEIT
    Es war keine Liebe die Anne Hitchcock mit Dalton Daniels ins Bett steigen ließ sondern Verzweiflung. Lange schon hatte man das junge Mädchen gehänselt weil sie noch eine Jungfrau war die keiner wollte. Für gewöhnlich mied sie Parties, war darauf bedacht gute Noten nach Hause zu bringen und viel dafür zu lernen - nur diesen einen Abend nicht. Sie ließ sich von einer Freundin überreden zu einer Hausparty eines Jungen zu besuchen der auf eine Privatschule der Nachbarschaft ging und einen höheren Status besaß als sie selbst. Es handelte sich hierbei um Creightons Vater, der sich im Alkoholrausch von der hübschen, schüchternen, Anne etwas mehr Nähe wünschte. Zwiegespalten dieses unmoralische Angebot anzunehmen oder doch lieber ihre Würde zu behalten, sprach sie mit ihrer Freundin darüber. Vielleicht hätte Anne auf ihre Freundin gehört und es bleiben lassen, wenn diese nicht sogleich ein Fass ausgemacht. In ihrer Fassungslosigkeit, wie Anne darüber überhaupt nachdenken konnte mit dem Jungen das Bett zu teilen, nannte ihre Freundin sie indirekt eine Schlampe. Der kindliche Trotz schlug zu und Anne tat genau das Gegenteil von dem was ihre Freundin für die beste Entscheidung befand. Sie schlief mit dem „Geburtstagskind" und wurde leider Gottes schwanger. Anne hätte sich weiß Gott schöneres vorstellen können als plötzlich Mutter zu werden, doch wollte sie dieses bereits begonnene Leben nicht zerstören nur weil sie leichtsinnig gehandelt hatte. Sie wollte da durch - und hatte nichts vom Leben. Immer zu war sie nur Mutter, bestrebt dem Kind gutes bieten zu können bis sie in jungen Jahren starb.

    »Meine Mutter war eine der schönsten Frauen die ich kannte und eine der liebevollsten noch dazu. Meine Mutter wurde mit 15 Jahren schwanger und gebar mich mit 16. Entsprechend war ich erst 9 Jahre alt als sie leider verstarb. Zu dem Zeitpunkt lag sie im Clinch mit ihren Eltern und schlug sich als alleinerziehende, ungelernte Mutter durchs Leben. Sie hat so viel für mich getan - bis sie es nicht mehr aushielt und mich bei ihren Eltern absetzte und von heute auf morgen verschwand. Eine klassische Kurzschlussreaktion. Ich war ihr nicht einmal böse dafür. Warum auch? Ich wusste, dass ich anstrengend sein konnte, das hatte sie mir oft genug gesagt. Als ich aber erfuhr dass sie bei einem Autounfall ums Leben kam, wollte ich einfach nicht bei meinen Großeltern bleiben die ich indirekt für den Tod meiner Mutter verantwortlich machte, sie hätten sie ruhig etwas mehr unterstützen können, oder etwa nicht?«

    Nach dem Tod seiner Mutter lebte er ein Jahr bei seinen Großeltern, was viel anstrengender für ihn war als man glauben mochte - schließlich waren sie selbst schon Pflegefälle, wenn auch erst im Anfangsstadium. Das Jugendamt machte seinen Vater ausfindig, der zur Geburt die Vaterschaft anerkannt hatte. Mit 10 Jahren kam er zu seinem Vater und lernte dort das erste Mal seinen drei Jahre jungen Halbbruder Rick kennen. Seine Mutter lebte nur noch wenige Wochen, dann erlag sie einer bösartigen Krankenhausinfektion und ihr Sohn kam zu seinem Erzeuger. Creighton und Rick wuchsen die ersten Jahre vor allem mit Hilfe vieler verschiedener Tagesmütter heran, doch schon ein Jahr darauf erfuhr er, dass er ein Zauberer sein sollte und kam wenig später nach Ilvermorny. Zunächst allerdings glaubten beide zuerst dass es ein Scherz sei und nahmen die Briefe natürlich nicht wahr. Doch je länger sein Vater diesen Brief als Unfug abtat, desto mehr zog Creighton in Erwägung dass er es vielleicht doch sein könnte. Ein echter Zauberer, ein Magier und nicht nur so ein langweiliger Faker der Hasen mit billigen Tricks aus einem Hut hervorzauberte. Immer wieder versuchte er zu zaubern, schaffte es aber selbstverständlich nicht - er wusste ja nicht einmal wie das gehen sollte! Dann aber, inmitten eines Streits mit seinem Vater, schlug er die Badezimmertür beim Rausgehen so gewaltig zu dass jeder Spiegel darin schlagartig zu Bruch ging. Zuerst nahm er nicht wahr dass es unmöglich war so etwas zu bewirken doch als er wieder nach Hause kam bat Dalton ihn in besagtes Badezimmer und sprach in Ruhe mit seinem Sohn darüber. Wirklich jeder einzelne, noch so kleine, Spiegel lag in Scherben und auch jene die durch eine normale Erschütterung an der Tür nicht betroffen sein könnten. Zuerst fand sein Vater es ziemlich gruselig, hatte er doch Furcht davor dass bald seine ganze Wohnung in Schutt und Asche liegen würde - doch danach geschah nichts mehr…
    Immerzu schob Creighton diverse kleine, unbewusste Zaubereien immer nur auf Zufälle. Saß er auf einem Riesenrad und es blieb stehen genau dann wenn er es sich wünschte, schob er es auf einen schönen Zufall. Verging ein Strauß Blumen, den er zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte, nur langsam so hatten die Blumenhändler sicher irgendwie nachgeholfen. Klebten die Finger des Erzfeindes plötzlich ohne Kleber zusammen, steckte ganz sicher ein biologischer Fehler dahinter der die Muskeln betraf. Creighton und diverse andere fanden für jegliche kleinere und größere Zauberei eine Ausrede - heute weiß er, dass einige der seltsamen Vorfälle auf sein magisches Blut zurückzuführen sind. Creighton weiß bis heute, dass er sich reichlich bescheuert vorkam auf dem Weg all seine Schulsachen zu kaufen und dass er bis zum ersten Schultag -auch die ganze Reise über- glaubte, gleich würde jemand mit einer Kamera auftauchen und fragen, ob er Spaß verstünde. Unglaube bis zur letzten Minute, nur langsam gewöhnte er sich an den Gedanken auf Ilvermorny zu einem richtig echten Zauberer ausgebildet zu werden. War er sich am Anfang der ganzen Sache noch ziemlich unsicher und traute der Magie nicht all zu sehr über den Weg, konnte er später gar nicht genug bekommen. Magie zu beherrschen verlieh Creighton das Gefühl mächtig zu sein. Mächtiger als No-Majes und irgendwie kam er nicht um den Gedanken herum etwas besseres als sie zu sein. Es ging sogar so weit, dass er hier und da Pärchen in Frage stellte, in denen Magier und nicht-Magier ihre Wege zusammengefunden hatten. Öffentlich - einen Hehl aus seinen Gedanken machte er sich noch nie. Diese Offenheit sorgte sogar dafür, dass er mit Seraphina (einem wunderschönen Mädchen seiner Klasse) zusammenkam. Sie haben nie darüber gesprochen aber er war sich ziemlich sicher dass er niemals mit ihr zusammengekommen wäre, wenn er nicht von vornherein mit offenen Karten gespielt und wirklich das gesagt hätte, was er dachte und fühlte. Die beiden waren ein wirklich ungleiches Paar, doch ihrer beider Herzen schlugen im selben Takt. Um so entsetzter war er als er erfuhr, dass ihre Eltern sie von der Schule nehmen wollten. Auch wenn Creighton sich wirklich Mühe gegeben hatte den Kontakt zu ihr aufrecht zu erhalten, verstand er eines Tages dass es so nicht weitergehen konnte. Er verspürte das erste- und bis heute letzte Mal wirklichen Liebeskummer. An dem wollte er jedoch nicht länger leiden und bemühte sich, so schwer es ihm auch viel, seine Freundin zu vergessen. Eine große Hilfe dabei war ihm seine Halbschwester Gaya, die zum ungefähren Trennungszeitraum auf die Welt kam. Zwar würde Creighton sie erst kennenlernen wenn sie in etwa so alt sein würde wie er zu diesem Zeitpunkt, doch der Gedanke an eine kleine Schwester und der regelmäßige Kontakt zu ihren Eltern halfen ihm.
    War die schulische Zeit aufregend, so wurde die Zeit danach noch viel spannender. Creightons eigener Aussage zufolge war er niemand den das Glück besuchte - im Gegenteil er fühlt sich als hätte er das Pech gepachtet. Erst starb seine Mutter, dann verließ ihn seine langjährige Schulfreundin und sein bester Freund wurde von einem Werwolf gebissen, der sich daraufhin das Leben nahm. Nein, Glück hatte er sonst nicht - nur ein einziges Mal. Und zwar als er sich auf gut Glück beim Werwolf-Fangkommando um eine Ausbildung bewarb. Leichtsinnig wie er war, setzte er nur diese eine Bewerbung, jobbte derweil in der Bank in der sein Vater angestellt war doch für Creighton stand fest, dass er seine wertvolle Zeit lieber unter seinesgleichen vertrieb und nicht unter No-Majes. Wöchentlich stand er bei der MACUSA auf der Matte, wollte endlich vorstellig werden und hatte seine anfängliche Motivation schon fast verloren, als er eines Tages eine schriftliche Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekam. Die Ausbildung hätte so leicht für Creighton sein können, wenn er keine Probleme mit Respektspersonen gehabt hätte. So aber machte er sich nicht gerade beliebt bei seinen Vorgesetzten und wahrscheinlich wäre er auch gar nicht übernommen worden, wenn er sich nicht einsichtig gezeigt hätte. Er brach sich beinahe einen Zacken aus der Krone dabei, zuzugeben dass er sich all die Jahre kindisch verhalten hatte und zu versprechen, sich fortan an jede Regel zu halten ließ ihn sich beinahe übergeben. Doch er wollte bei dem Fangkommando bleiben, wollte wilde Werwölfe ausfindig machen und sie gegebenenfalls auch registrieren. Er wollte nachträglich den Werwolf finden der seinen besten Freund damals in den Selbstmord getrieben hatte und der ach so kindische Cree wurde von Jahr zu Jahr erwachsener, ernster und verbitterter. Jeder gefangene, unregistrierte Werwolf, ließ immer wieder aufs Neue Hoffnung auf Gerechtigkeit in ihm aufflammen - vergebens. Wie bereits erwähnt wurde ihm selten etwas Glück zuteil. Glück empfand er zuletzt, als plötzlich ein No-Maj Notar bei ihm auf der Matte stand und ihm vorlas, er hätte Unsummen an Geld von seinen Großeltern vererbt bekommen. Zum Einen verspürte er Trauer, auch wenn er sie indirekt für den Tod seiner Mutter verantwortlich machte, zum anderen freute er sich aber auch über all das Geld. Später, mit der Erkenntnis dass seine Großeltern die ganze Zeit auf einem Haufen Geld gesessen und ihre Tochter haben am Rande der Armut leben lassen, begann er sie zu verteufeln - ebenso wie ihr teures Geld. Von heute auf morgen kündigte er seinen Beruf und begann die größten Träume seiner Mutter wahr werden zu lassen: ein hübsches Kleid in Paris kaufen (welches er seiner besten Freundin nach Amerika schickte), den Jacobsweg bestreiten (wobei er gerne ihren Weg genutzt hätte, sich jedoch zu fein für lange Wanderungen war und hier und dort schummelte in dem er apparierte) und mit den Fischen in einem satt-blauen Meer auf Tauchkurs gehen. Doch bevor er all das in Gedenken an seine Mutter machte, nahm er postalischen Kontakt zu seiner und Ricks Halbschwester Gaya auf.

    »Wie auch wir Jungs, entstand Gaya im Laufe einer Affäre. Dieses Mädchen allerdings wurde Kind einer Frau die schon zwei Jahre darauf einen liebenden Mann kennenlernte, welchen sie später auch heiratete. Fortan spielte der ihren Vater und das kleine Familienleben schien perfekt. Schön für sie, Rick und ich hatten das Glück nicht. Er hätte es uns gar nicht erst erzählt, ich habe den privaten Brief ihrer Mutter nur zufällig auf dem Küchenthresen liegen sehen. Ich brannte darauf die kleine kennenzulernen aber mein Vater verbat es mir. Auch Gayas Mutter war nicht darüber begeistert von mir zu hören, aber ich ließ nicht locker, wollte meine Schwester irgendwann einmal sehen. Es dauerte eine Ewigkeit, über zehn Jahre, dann aber gestattete sie mir Briefe direkt an sie zu schreiben und ich bin ihr wirklich dankbar dafür. Hartnäckigkeit zahlt sich eben aus.«

    In ihren Weihnachtsferien, kurz bevor er seine Reise antrat, trafen sie sich dann das erste Mal und seither regelmäßig. Für Creighton ist es fast, als würde er sie ihr ganzes Leben lang schon kennen. Dann aber hielten sie drei Jahre lang noch Briefkontakt bevor er vor einigen Monaten zurück nach Boston kam. Derzeit ist Creighton arbeitslos, noch unentschlossen ob er sich auf dem Erbe seiner Großeltern ausruhen möchte oder doch wieder etwas für seine Brötchen tun möchte.


  • Beziehungen
    Familienbande
    HALBSCHWESTER
    18 Jahre | 7. Klasse | No-Maj-stämmig
    Thunderbird | 7. Klasse
    Brichst du ihr das Herz, breche ich dir das Genick.
    Liebschaften
    Keine Einträge vorhanden!
    Freundschaften
    Gute Freunde
    29 Jahre | Halbblut
    |
    Wir haben zwar nicht viele Freunde, dafür aber uns.
    FREUNDE
    32 Jahre | Halbblut
    keine Angabe | keine Angabe
    Alte Schulfreunde die sich nach langer Zeit zufällig wieder getroffen haben und in Erinnerungen schwelgen.
    Freunde
    28 Jahre | No-Maj-stämmig
    | keine Angabe
    Bekanntschaften
    BEKANNTE
    18 Jahre | Halbblut
    Thunderbird | 7. Klasse
    Sie kennen sich über Bethany Barnes.
    Flüchtige Bekannte
    18 Jahre | Halbblut
    Thunderbird | 7. Klasse
    TOCHTER
    16 Jahre | Halbblut
    Thunderbird | 6. Klasse
    Weder kennt er sie, noch weiß er wer sie ist doch das wird sich bald ändern...
    Unbekannt
    18 Jahre alt | Halbblut
    Thunderbird | 7. Klasse
    Feindschaften
    UNGEMOCHT
    16/17 Jahre | Halbblut
    Thunderbird | 6. Klasse
    Eine negative Bekanntschaft, basierend auf eine kleine aber feine Prügelei - mit einem Schüler? Also wirklich, Creighton!
    Sonstige
    Keine Einträge vorhanden!

  • SZENENGESUCHE

    QUESTS
    AKTIVBEENDET


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